Am Wochenende bin ich mal wieder meiner Leidenschaft nachgegangen und war natürlich im Kino. Nachdem ich mir einige Tage zuvor Iron Man angesehen habe, musste es nun die Fortsetzung sein. Diesesmal hatte ich mir auch fest vorgenommen bis zum Ende sitzen zu bleiben, da ich beim ersten Film die Szenen nach dem Abspann verpasst hatte.
So weit so gut. 20.15 Uhr UCI Bochum.
Ich hatte mich schon auf einen entspannten Kinoabend eingestellt, doch dann passierte etwas, dass ich mir wirklich ersparen wollte. Es lief der Trailer zu einem neuen Tom Gerhardt Film. Oh mein Gott! Also Hausmeister Krause war ja noch irgendwie lustig, aber dieser Trailer… dumm, flach und definitiv nicht witzig!
Aber gut, kommen wir zu Iron Man 2.
Die Story: Achtung Spoiler!
Der Höhenflug von Tony Stark alias Iron Man (Robert Downey jr.) währt nur kurze Zeit, denn er muss feststellen, dass das Palladium, mit welchem er den für Ihn lebenswichtigen Arc-Reaktor in seiner Brust, antreibt vergiftet ihn allmählich und wird letztendlich zu seinem Tod führen. Er spricht mit niemandem über diese Gefahr auch nicht mit seiner Assisstentin/Geliebten/Freundin Virginia „Pepper“ Potts (Gwyneth Paltrow). Stattdessen ernennt er diese kurzerhand zu seiner Nachfolgerin und überlässt ihr Stark industries. Zudem muss er sich mit dem US Militär rumschlagen, denn diese haben starkes Interesse an dem Iron Man Anzug, und dass nicht zu Verteidigungszwecken. In dem Glauben, dass es in den nächsten 10 Jahren keine Entwicklung, die mit Tony Starcks mithalten kann, entwickelt wird, lehnt er die Kooperation mit dem Militär vehement ab. Der Sohn eines ehemaligen Kollegen seines Vaters Ivan Vanko beweist Stark jedoch das Gegenteil, indem er ihn bei einem Rennen in Monaco mit einer weit entwickelten Iron Man Entwicklung angreift und ihm auch gewachsen ist. Gleichzeitig wird Natalie Rushman, eigentlich eine Undercoveragentin als seine neue Assisstentin eingestellt und Nick Fury (Samuel L. Jackson) der Leiter der S.H.I.E.L.D. ( extra staatliche Agenten und Spionage Vereinigung) wird auf ihn aufmerksam und lässt ihn nicht aus den Augen. Starcks Konkurrent Justin Hammer von Hammer Industries befreit Ivan Vanko aus dem Gefängnis und beauftragt ihn damit einen Iron Man Anzug zu bauen. Vanko jedoch baut Drohnen, die er auf seinen Befehl hin programmiert, genauso wie den Anzug, den Starcks Freund „Rhody“ (Don Cheadle) dem Militär zugänglich gemacht hat. Bei der Expo schließlich will Hammer seine neuen Drohnen vorstellen, doch diese geraten aufgrund der Programmierung Vankos völlig ausser Kontrolle und es kommt zum Showdown.
Die Story ist bis zum Ende hin spannend, doch hat sie zwischendurch einige Lücke, die dem Zuschauer, nicht ganz klar werden. So findet Stark ein Modell der Stadt der Zukunft, welches sein Vater baute und erkennt in der Anordnung des Modells ein neues Element. Er stellt fest, dass dieses nicht synthetisch generiert werden kann. Daraufhin baut er mal eben einen Apparat, mit dem er es irgendwie schafft, das Element herzustellen. Und, oh Wunder, ist dieses Element die Lösung all seiner Probleme. Denn, wie auch immer dieses Element heißt, es vergiftet ihn nicht mehr. Auch die Aufgabe von Nick Fury wird mir nicht ganz klar, was aber auch daran liegen kann, dass ich die Comics nicht kenne und ich so erst nachlesen musste wer oder was SHIELD ist.
Die Schauspieler finde ich eigentlich alle recht überzeugend. Robert Downey jr paast einfach perfekt in die Rolle des „leicht“ exzentrischen Tony Starck. Pepper Potts geht irgendwie ein bißchen unter und bekommt vom Aussehen her auf jeden Fall von Scarlett Johansson die Show gestohlen. Super hingegen passen Mickey Rourke (Vanko) und Sam Rockwell (Hammer).
Insgesamt ein Film, den es sich lohnt anzuschauen. Action garantiert! Und: bleibt auf jeden Fall bis zum Ende sitzen, also den Abspann abwarten, denn dort gibt es noch den ein oder anderen Hinweis….
Hier mal das Video zu dem blöden Tom Gerhardt Film
http://www.youtube.com/watch?v=5Zk7_r0sEkI
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